 | Nana Jashvili - Konzert d-moll -(3. satz)
Tags: (1903-1978)Jashwilli, -, -(3., 2004, A.Khachaturian, d-moll, Jashvili, Jashvilli, Konzert, Nana, satz), St.Petersburg
Description: www.nanajashvili.de
St.Petersburg 2004
A.Khachaturian (1903-1978)
Konzert d-moll -(3. satz)
„....am beeindruckendsten ist dabei ihre iinspiration und Gefühlsbetontheit der musikalischen Darbietung." David Oistrach
Nana Jashvili, bekannt vor allem für ihr ebenso emotionales wie poetisches Spiel, gehört zur Elite der heutigen Geigenvirtuosen. Ihre künstlerische Ausstrahlung beruht auf dem Einfluss zweier Kulturkreise: geboren in Tbilisi (Georgien), erhielt sie ihre erste Ausbildung bei ihrem Vater, Professor Luarsab Jashvili, bevor sie in der Meisterklasse von Leonid Kogan am Moskauer Konservatorium studierte. Sie gehört damit zu den prominenten Absolventen des Konservatoriums in den 1970er Jahren, des sogenannten "goldenen Zeitalters" der legendären russischen Schule.
Das musikalische Leben der Nana Jashvili begann bereits im Alter von drei Jahren, als sie selbst begann, Klavier zu spielen. Im Alter von sechs Jahre fand der erste Auftritt als Geigerin in der Oper von Tbilisi statt, mit neun das erste Solo-Recital.
Auf ihr Debüt im Alter von 14 Jahren mit Mendelssohns Violinkonzert mit den Moskauer Philharmonikern folgte eine Einladung, im Concertgebouw Amsterdam das Violinkonzert von Peter Tschaikowski zu spielen.
Nana Jashvili war mehrfach Siegerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Concours International de Montreal, bei dem sie mit 17 Jahren einen triumphalen Erfolg feierte, oder des Internationalen Jacques Thibaud-Wettbewerbs in Paris, als ihr der ,,Premier Grand Prix" sowie der „Prix Spezial" für Maurice Ravels „Tzigane" verliehen wurden. In den folgenden Jahren wurde sie mit den wichtigsten Staatspreisen der UdSSR geehrt, u.a. mit der Auszeichnung „Volkskünstlerin" sowie mit dem Ehrenpreis für besondere Verdienste in der Kultur.
Anerkennung bedeutender europäischer Musiker gewann Nana Jashvili bei der
Unicef-Gala in Lausanne, wo sie David Oistrach vertreten durfte und an der Seite von Sir Yehudi Menuhin und Sir Peter Ustinov spielte.
Als Solistin tritt Nana Jashvili mit den führenden Orchestern auf, darunter das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das Gewandhaus-Orchester Leipzig, die Staatskapelle Dresden, das Orchestre de Paris, das Orchestre Symphonique de Montréal, die Moskauer und St. Petersburger Philharmoniker sowie die Hamburger Symphoniker. Unter den Dirigenten, mit denen sie arbeitete, finden sich so klangvolle Namen wie Kurt Masur, Karl Böhm, Sir Yehudi Menuhin, Charles Dutoit, Krill Kondraschin, Vladimir Fedoseyev, Dmitrij Kitajenko, Valery Gergiev, Thomas Sanderling, Fabio Luisi und Andrey Boreyko.
Nana Jashvili ist gerngesehener Gast bei internationalen Festspielen. Im Rahmen der Wiener Festwochen war ihre Interpretation des Violinkonzerts von Arnold Schönberg in der Wiener Staatsoper von außerordentlichem Erfolg gekrönt. Ferner musizierte sie bei den Bregenzer Festspielen, beim Prager Frühling sowie beim Prager Herbst, bei den "Weißen Nächten St. Petersburg" und dem Kopenhagener Summer-Festival.
Seit 1990 ist Nana Jashvili österreichische Staatsbürgerin und wurde von Claudio Abbado gefördert. Sie lebte zunächst im Vorarlberg, wo sie ein Kammerorchester gründete, das rasch über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde.
Tourneen der letzten Jahre führten Nana Jashvili u.a. nach England und Japan. Sie arbeitete dabei sehr erfolgreich mit den St. Petersburger Philharmonikern unter Alexander Dmitriev und den Hamburger Symphonikern unter Andrey Boreyko zusammen.
Neben ihrer Solokarriere widmet sich Nana Jashvili engagiert der Förderung begabter junger Musiker, die bereite ihrerseits als Preisträger internationaler Wettbewerbe bekannt wurden und führende Positionen in renommierten Orchestern einnehmen.
1993 wurde Nana Jashvili als Professorin für Violine an die Folkwang-Hochschule in Essen berufen.
Im November 2006 geht Nana Jashvili mit den Ungarischen Symphonikern unter Leitung von András Ligeti auf Tournee. Auf dem Programm stehen die Violinkonzerte von Brahms und Bartok. Im Dezember 2006 schließen sich Konzerte mit dem Moskauer Sinfonie-Orchester unter Leitung von Pavel Kogan an. Im Rahmen dieser Tournee gastiert sie u.a. auch bei dem „Festival Moskauer Stars".
Nana Jashvili spielt eine Geige von Nicolaus Gagliano, 1732.
eMail: nanajashvili@T-Online.de
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